Satzung der Reitsportgemeinschaft Berghof-Bönstadt e.V.


 

§ 1 Name und Sitz

 

Der Pferdesportverein RSG Berghof-Bönstadt e.V. mit dem Sitz in Niddatal- Bönstadt ist in das Vereinsregister bei dem Amtsgericht Friedberg eingetragen.

 

Der Verein ist Mitglied der Kreissportverbandes Wetterau und durch KRB Wetterau Mitglied des Landesverbandes der Reit- und Fahrverein Dillenburg und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN).

 

 

 

§ 2 Zweck

 

Der "RSG Berghof-Bönstadt e.V." verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Er setzt sich zur Aufgabe, den Reit- und Fahrsport zu pflegen und zu fördern. Seine besondere Aufgabe sieht er in der Ausbildung der Jugend und des reit- und fahrsportlichen Nachwuchses. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt in erster Linie keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werde.

 

 

 

§ 3 Mitgliedschaft

 

Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person sowie Personenvereinigungen werden. Die Aufnahme in den „RSG Berghof-Bönstadt e.V." erfolgt auf schriftlichen Antrag, über den der Vorstand entscheidet. Die Aufnahme von Jugendmitgliedern (bis einschließlich des 16. Lebensjahres) richtet sich nach den Vorschriften des Landessportbundes Hessen e.V..

 

 

 

§ 4 Rechte und Pflichten

 

Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen. Sie sind ebenfalls berechtigt Anträge zu stellen und an Abstimmungen und Wahlen durch Ausübung ihrer Stimmrechte mitzuwirken. Soweit sie das 18. Lebensjahr überschritten haben, sind sie auch wählbar.

 

Jugendmitglieder bis zu 16 Jahren besitzen in der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht. Eine Ausnahme bildet die Wahl des Jugendwartes.

 

Jedes Mitglied verpflichtet sich zur Zahlung des festgesetzten Jahresbeitrages und der Aufnahmegebühr. Jedes Mitglied verpflichtet sich für die Ziele und Interessen des „RSG Berghof-Bönstadt e.V." einzutreten. Jedes Mitglied erhält eine Satzung des „RSG Berghof-Bönstadt e.V.".

 

 

 

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt und Ausschluss. Der Austritt ist nur zum Jahresende möglich und muss schriftlich mindestens einen Monat vorher dem Vorstand angezeigt werden.

 

Der Ausschluss kann vom Vorstand bei vorsätzlicher Schädigung des „RSG Berghof-Bönstadt e.V." oder seiner Interessen vollzogen werden.

 

Der Ausschluss kann bei Beitragsrückständen trotz Mahnung von mehr als 6 Monaten erfolgen.

 

Gegen den Ausschluss kann ein Mitglied in der nächsten Mitgliederversammlung Einspruch erheben. Die Mitgliederversammlung hat dann die endgültige Entscheidung.

 

 

 

§ 6 Geschäftsjahr und Beiträge

 

Das Geschäftsjahr ist ein Kalenderjahr.

 

Für eine Mitgliedschaft im „RSG Berghof- Bönstadt e.V." sind eine Aufnahmegebühr sowie in jedem Kalenderjahr Mitgliedsbeiträge zu entrichten.

 

Durch die Mitgliedschaft besteht eine Unfallversicherung für Reitunfälle beim Landessportbund Hessen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der Beitrag und die Aufnahmegebühr bezahlt werden.

 

Die Mitglieder sind verpflichtet, ihren laufenden Beitragspflichten an den Verein ohne Aufforderung nachzukommen. Die festgesetzten Beiträge sind im ersten Quartal des Kalenderjahres zu entrichten.

 

 

 

§ 7 Organe des Vereins

 

Die Organe des „RSG Berghof- Bönstadt e.V." sind:

 

1. Mitgliederversammlung

 

2. Vorstand

 

 

 

§ 8 Mitgliederversammlung

 

1. Die Mitgliederversammlung ist die ordnungsgemäße, durch den Vorstand einberufene Versammlung aller Mitglieder.

 

2. Außerordentliche Mitgliederversammlung hat der Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins er erfordert oder wenn mind. 25% der Mitglieder einen darauf gerichteten Antrag mit Angabe der Gründe stellt.

 

3. Mindestens einmal im Jahr, möglichst im 1. Quartal, soll eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Einladung einberufen.

 

4. Sind Satzungsänderungen vorgesehen, so genügt die ziffernmäßige Bezeichnung des zu ändernden Satzungsparagraphen mit kennzeichnendem Stichwort.

 

5. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden oder 2. Vorsitzenden geleitet.

 

6. Der Leiter der Mitgliederversammlung kann Mitglieder, die die Versammlung stören, von der Teilnahme an der Mitgliederversammlung ausschließen.

 

7. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

 

8. Anträge, die fünf Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand eingegangen sind, sind noch auf die Tagesordnung zu setzten.

 

9. Anträge, die während der Mitgliederversammlung eingehen, gelten als Dringlichkeitsanträge und bedürfen der Zulassung einer ²/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

 

10. Satzungsändernde Beschlüsse bedürfen einer ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

 

11. Bei der Mitgliederversammlung entscheidet, soweit das Gesetz oder die Satzung nicht anderes vorsieht, die Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

 

12. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das von dem Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

13. Mitglieder sind berechtigt an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen, Anträge zu stellen und an Abstimmungen und Wahlen durch Ausübung ihres Stimmrechts mitzuwirken. Soweit sie das 18. Lebensjahr erreicht haben, sind sie auch wählbar.

 

14. Jugendliche ab 16 Jahren sind stimmberechtigt.

 

15. In der Mitgliederversammlung ist jedes persönlich anwesende Vereinsmitglied (ab 16 Jahren) stimmberechtigt. Eine Übertragung des Stimmrechts ist ausgeschlossen. Mitglieder, die in der Mitgliederversammlung nicht anwesend sind, können gewählt werden, wenn ihre Zustimmung hierzu dem Versammlungsleiter schriftlich vorliegt.

 

16. Abstimmungen erfolgen grundsätzlich per Handzeichen.

 

17. Wahlen erfolgen geheim mittels Stimmzettel. Die Versammlung kann die Wahl durch Handzeichen beschließen, wozu ein einstimmiger Beschluss erforderlich ist. Gewählt ist, wer die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt.

 

18. Die Abstimmung per Handzeichen oder schriftlicher geheimer Wahl sind auszuzählen.

 

19. Vor jeder Wahl ist ein Wahlausschuss, bestehend aus zwei bis drei Mitgliedern, durch den Vorstand zu bestellen. Die Gültigkeit der Wahl ist von den Mitgliedern des Wahlausschusses ausdrücklich dem Schriftführer zu Protokoll zu bestätigen.

 

 

 

§ 9 Aufgaben der Mitgliederversammlung

 

Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

 

1. Genehmigung der Jahresberichte des Vorstandes und des Kassenwartes.

 

2. Entlastung des Kassenwartes und des Vorstandes.

 

3. Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer

 

4. Satzungsänderungen

 

5. Beschlussfassung über Anträge

 

6. Auflösung des Vereins

 

 

 

§ 10 Vorstand

 

Der Vorstand des „RSG Berghof- Bönstadt e.V." besteht aus:

 

• 1. Vorsitzenden

 

• 2. Vorsitzenden

 

• Kassenwart

 

• Schriftführer

 

• Jugendwart

 

• Sportwart

 

• 3 Beisitzer

 

Die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder ist ehrenamtlich.

 

Der Vorstand wird für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich und zulässig. Die Wahl erfolgt geheim. Wahl durch Zuruf ist auf Antrag zulässig, wenn kein Widerspruch erfolgt. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand ordnungsgemäß bestellt ist. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesenden ist. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Stimmenthaltungen werden nicht gezählt.

 

 

 

§ 11 Aufgaben des Vorstandes

 

Der Vorstand entscheidet über:

 

- Die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung

 

- Die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung

 

- Vorbereitung der Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes, Vorlage der Jahresplanung

 

- Festsetzung des Jahresbeitrages und der Aufnahmegebühr

 

- Beschlussfassung über Aufnahmeanträge, Ausschlüsse von Mitgliedern

 

- Die Führung der laufenden Geschäfte

 

- Insbesondere der Kassenwart ist für die genaue Aufzeichnung der Einnahmen und Ausgaben verantwortlich. Zum Ende eines Geschäftsjahres ist eine Jahresrechnung aufzustellen, die von beiden- von der Mitgliederversammlung jeweils für zwei Jahre gewählten Kassenprüfern- geprüft werden muss. Dem Kassenwart obliegt die Erinnerung zahlungssäumiger Mitglieder.

 

 

 

§ 12 gesetzliche Vertreter

 

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich und sind einzeln vertretungsberechtigt.

 

 

 

§ 13 Rechnungsführung und Prüfung

 

Der Reitverein ist zur ordnungsgemäßen Buchführung und Rechnungslegung verpflichtet. Die Buchführung und Kasse ist von den in der Mitgliederversammlung gewählten 2 Kassenprüfern zu prüfen. Vorstandsmitglieder dürfen nicht Kassenprüfer sein. Die Amtszeit eines Kassenprüfers ist 2 Jahre. Die Wiederwahl der Kassenprüfer ist nur einmal möglich.

 

 

 

§ 14 Auflösung und Aufhebung

 

Eine Auflösung des Reitvereins ist nur einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung möglich, an der mehr als die Hälfte aller Mitglieder teilnehmen. Der Auflösungsbeschluss bedarf der ¾ Mehrheit der Stimmen. Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so kann der Vorstand eine neue Mitgliederversammlung einberufen, die dann mit ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder entscheiden kann. Die Aufhebung des Reitvereins kann nur gerichtlich erfolgen. Das bei der Aufhebung oder Auflösung vorhandene Vereinsvermögen fällt dem Verband der Reit- und Fahrvereine Hessen- Nassau e.V. zur ausschließlichen sportlichen Weiterverwendung zu.

 

 

 

§15 Regelung zum Datenschutz

 

 

 

1. (1) Unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben und Bestimmungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des gültigen Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) werden zur Erfüllung des Zwecks und Aufgaben des Vereins personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder des Vereins erhoben und in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert, genutzt und verarbeitet.

 

 

 

(2) Mit dem Betritt eines Mitgliedes nimmt der Verein alle für die Mitgliedschaft im Verein relevanten Daten (Name, Anschrift, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse, Festnetz. Mobilfunk & Bankverbindung) auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.

 

 

 

(3) Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind (wie etwa Telefon, Fax und E-Mail) und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht. Absatz (2) Satz 4 gilt entsprechend.

 

 

 

(4) Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Hessen e.V.  und durch den Kreisreiterbund Wetterau Mitglied des Pferdesportverbandes Hessen und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN). Als Mitglied des Landessportbund Hessen ist der Verein verpflichtet, seine Mitglieder an den Pferdesportverband Hessen e.V. zu melden. Übermittelt werden dabei Vor- und Nachname, das Geburtsdatum, das Geschlecht, ausgeübte Sportarten und die Vereinsmitgliedsnummer.

 

Bei Mitgliedern mit besonderen Aufgaben werden zusätzlich die vollständige Adresse, die Telefonnummer, die E-Mail-Adresse, Beginn und Ende der Funktion sowie die Bezeichnung der Funktion im Verein übermittelt.

 

Im Rahmen von Turnieren, Wettkämpfen oder ähnliche Veranstaltungen meldet der Verein Ergebnisse und besondere Ereignisse an die Sportfachverbände, deren Sportarten im Verein betrieben werden.

 

 

 

(5) Im Zusammenhang mit seinem Vereinsleben sowie sonstigen satzungsgemäßen Veranstaltungen veröffentlicht der Verein personenbezogene Daten, Texte, Fotos seiner Mitglieder auf seiner Homepage und übermittelt diese Daten zur Veröffentlichung an Printmedien. Dies betrifft insbesondere Wahlergebnisse (Vorstandswahlen) sowie sonstige Veranstaltungen des Vereins. Die Veröffentlichung / Übermittlung von Daten beschränkt sich hierbei, neben Fotos auf Namen, Vereins- und Abteilungszugehörigkeit und Funktion im Verein.

 

 

 

(6) Ein Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand der Veröffentlichung von Einzelfotos seiner Person widersprechen. Ab Zugang des Widerspruchs unterbleibt die Veröffentlichung / Übermittlung und der Verein entfernt vorhandene Fotos von seiner Homepage.

 

 

 

(7) Soweit die in den jeweiligen Vorschriften beschriebenen Voraussetzungen vorliegen, hat jedes Vereinsmitglied insbesondere die folgenden Rechte:

 

 

 

  1. auf Auskunft nach Art. 15 DSGVO,

  2. auf Berichtigung nach Art. 16 DSGVO,

  3. auf Löschung nach Art. 17 DSGVO,

  4. auf Einschränkung der Verarbeitung nach Art, 18 DSGVO,

  5. auf Datenübertragbarkeit nach Art. 18 DSGVO,

  6. Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO und

  7. auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde nach Art. 77 DSGVO.

 

 

 

(8) Den Organen des Vereins oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als den zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben. Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.

 

 

 

2. Mitgliedschaftspflicht

 

 

 

(1) Mit der Aufnahme in den Verein erkennt das Mitglied die Satzung an. Es verpflichtet sich die Satzungsregelungen und die Ordnungen des Vereins sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane zu befolgen. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern und alles zu unterlassen was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein laufend über Änderungen in ihren persönlichen Verhältnissen schriftlich zu informieren. Dazu gehört insbesondere:

 

 

 

  1. Die Mitteilung von Anschriftenänderungen

  2. Änderung der Bankverbindung bei Teilnahme am Einzugsverfahren

  3. Mitteilung von persönlichen Veränderungen, die für das Beitragswesen relevant sind

 

 

 

(2) Nachteile, die dem Mitglied dadurch entstehet, dass es dem Verein die erforderlichen Änderungen nach Abs. (1) nicht mitteilt, gehen nicht zu Lasten des Vereins und können diesem nicht entgegengehalten werden. Entstehet dem Verein dadurch ein Schaden, ist das Mitglied zum Ausgleich verpflichtet.